Unabhängig vom Abschluss des Mietvertrages für den entsprechenden Wohnraum hat in Bezug auf die Betreuung und Pflege jeder Bewohner die Möglichkeit, einen individuellen Pflegevertrag mit einem Pflegedienst abzuschließen.
Dies stellt den Unterschied zur Unterbringung im herkömmlichen Pflegeheim dar, in welchem Unterkunft, Verpflegung und Pflege immer an ein und denselben Leistungserbringer gebunden sind.
Das Mitbestimmungsrecht der Bewohner bzw. ihrer Vertreter in Bezug auf die Fragen mit wem sie zusammenleben, wer sie begleitet, welche Leistungen sie erhalten und was es wann zu Essen und zu Trinken gibt, ist in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mehr denn je gegeben.
Durch die relativ geringe Zahl der Bewohner ist es dem Pflege- und Begleitpersonal, dass rund um die Uhr in der Wohnung präsent ist möglich, auf jeden individuell einzugehen und ihn bei seinen Fähigkeiten zu fördern und zu unterstützen.
Oberstes Ziel ist es, den einzelnen Bewohnern ein höchstmögliches Maß an Selbstbestimmung zu ermöglichen. Das heißt, dass sich der gesamte Tagesablauf nach den jeweiligen Vorlieben und Gewohnheiten des einzelnen Bewohners richtet. Hierzu bedarf es natürlich eines qualifizierten Pflegepersonals, welches im Umgang mit dementen Menschen erfahren ist. In der WG wird also alles soweit als möglich gemeinschaftlich vollbracht, das Wollen des Einzelnen vorausgesetzt.
Sämtliche anfallenden Hausarbeiten werden unter Hinzuziehen der Bewohner erledigt, um den Tagesablauf so interessant wie möglich zu gestalten. Ein ödes Warten auf die nächste Mahlzeit oder die nächste Beschäftigung wird es nicht geben. Jeder kann sich nach seinen althergebrachten Gewohnheiten am Gemeinschaftsleben beteiligen. Die medizinischen Wehwehchen werden dadurch oftmals in den Hintergrund rücken oder vielleicht sogar ganz „in Vergessenheit“ geraten.
Großes Augenmerk wird aber auch auf die fachgerechte medizinische Betreuung gelegt. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit und Kooperation mit den entsprechenden Haus- und Fachärzten der einzelnen Bewohner.
Interessierte und Betroffene können weitere Informationen unter den Tel. Nr. 03364-77 38 850 und 03364-41 34 30 erhalten oder Sie verwenden unser Mailformular für Ihre Anfrage.